Über mich

Persönliches, Historisches und »meine Vita

Foto Andreas Dirscherl

Seit meinem ersten Alexander-Technik Workshop 1998 begeistert mich, dass es ein konkretes und praktisch anwendbares Werkzeug gibt, mich als Ganzes kennen zu lernen, mehr Bewusstheit und Bewusstsein über mich selbst zu erlangen: Mein Handeln, mein Denken und mein Fühlen zu erforschen. Zu lernen, mit diesem Wissen praktisch zu arbeiten. Mehr Freiheit und Unabhängigkeit in meinem Verhalten zu haben.

Tatsächlich konnte ich bereits an diesem ersten Alexander-Technik-Workshop erleben, wie die Alexander-Arbeit den Körper, das Denken und das Fühlen gleichermaßen beeinflusst. Besonders hat mich verblüfft, dass sich nach wenigen Minuten meine persönliche Stimmung verändert hatte: meine vorher schlechte Laune war weg, statt dessen fühlte ich mich nun heiter, optimistisch und voller Energie. Dass sich über den Körper und die Körperkoordination die Stimmung und die Gefühle ändern können, das hatte ich nie zuvor bewusst erlebt. Rückblickend kann ich sagen, dass dies der Moment war, an dem ich mich für die Ausbildung zum Alexander-Technik-Lehrer entschieden habe!

Bis heute fasziniert und befriedigt mich, dass die Alexander-Technik eine durch und durch praktische und pragmatische Arbeit ist. Sie ist – ganz entsprechend der griechischen Ursprungsbedeutung von "Technik" – Handwerk und Kunst. Es braucht kein umfangreiches theoretisches Wissen, keine Ideologie, keine Dogmen, und auch keine "Extra-Übungen". Es ist eine Methode, die auf Erleben und Erfahrung basiert. Im Mittelpunkt steht stets der ganze Mensch in seinem persönlichen und beruflichen Alltag – in den konkreten Situationen und Tätigkeiten des Lebens.

In meinem täglichen Leben spielt die Alexander-Technik daher eine große Rolle. Unterstützung ist sie mir insbesondere bei meiner Sprechertätigkeit im Rundfunk, beim Arbeiten am Computer, bei der Garten- und Hausarbeit und beim Fahrrad-, Motorrad- und Auto fahren. Nicht zuletzt nutze ich sie in der Beziehung zu meiner Partnerin und bei der Erziehung meines Sohnes.

Der Weg zur Alexander-Technik war übrigens bei mir wie bei vielen meiner Kolleginnen und Kollegen nicht eben geradlinig. Auf der folgenden Vita-Seite können Sie wesentliche Stationen auf diesem Weg sehen: »Meine Vita